Kinderzahnheilkunde

Damit sich die Kinder bei uns wohlfühlen bemühen wir uns um schonende Behandlungsmethoden, eine entspannte Athmosphäre und gute Stimmung.  Um dies zu ermöglichen sind wir auch auf Sie angewiesen. Bitte gestalten Sie den Tag des Zahnarztbesuches möglichst stressfrei. Kleine Kinder sollten ihren gewohnten Tagesrhythmus beibehalten.

 

Je weniger Aufhebens vom bevorstehenden Zahnarztbesuch gemacht wird, desto besser.



Versuchen Sie Ruhe auszustrahlen und vermeiden sie Worte wie z.B. Spritze, spitz, bohren und Zange oder Formulierungen wie: "Du brauchst keine Angst zu haben, es tut nicht weh.".

Es ist sehr wichtig, dass Kinder behutsam und schrittweise an die neue Situation herangeführt werden. Das erfordert Geduld, Toleranz und Verständnis bei allen Beteiligten.

 

 

Empfehlungen für unter 3-jährige Kinder

 

  • Ab dem 1. Milchzahn sollten Eltern morgens und abends den Zahn/die Zähne des Kindes putzen. In den ersten zwei Lebensjahren sollten sie einmal täglich einen dünnen Film fluoridhaltiger Kinderzahnpasta auf die Zahnbürste geben; ab dem Alter von zwei Jahren zweimal täglich eine erbsengroße Menge fluoridhaltiger Kinderzahnpaste.
  • Bei noch zahnlosen Babys fördert eine Kieferkamm-Massage die Eltern-Kind-Bindung.
  • Ab ca. 2 Jahren wird das Kind an eine selbstständige Zahnpflege herangeführt. Die Eltern sind jedoch noch lange dafür verantwortlich, die Zähne sauber zu bürsten: Die Botschaft "Eltern putzen Kinderzähne sauber" gilt bis zum Ende der 2. Klasse/bis ca. 8 Jahre.
  • Auf Nuckelflaschen sollte möglichst ganz (beim gestillten Kind) und ansonsten so früh wie möglich verzichtet werden. Die Flasche dient nur der Nahrungsaufnahme oder zum Durstlöschen, nicht zum nuckeln.
  • Sobald das Kind frei sitzen kann, trinkt es aus dem offenen Becher, es benötigt kein Trinklerngefäß.
  • Babys und Kleinkinder sollten Wasser oder ungesüßte Kräutertees trinken.
  • Eine abwechslungsreiche, ausgewogene und kauaktive Ernährung ist wesentlich: Rohes Gemüse, Obst und Vollkornprodukte werden zwischen den Hauptmahlzeiten in kindgerechter Form angeboten. Süßigkeiten, Kekse, Kuchen, Riegel oder auch salzige Snacks mit Zuckergehalt wie etwa Chips sollten ebenso wie süße Getränke die seltene Ausnahme sein und in ihrer Häufigkeit beschränkt werden.
  • Soweit möglich, sollte auf einen Schnuller verzichtet werden, er ist jedoch dem Daumenlutschen vorzuziehen. Daumen lutschende Babys und Kleinkinder sind -wenn möglich- ganz früh auf den Schnuller umzugewöhnen.
  • Eine erste Beurteilung der Zahngesundheit bis im Alter von 12 Monaten und anschließend regelmäßige, z.B. zweimal jährliche zahnärztliche Kontrollen sind anzuraten.